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Ærøskøbing

Ærøskøbing ist an sich schon eine Attraktion und wird oft als Märchenstadt bezeichnet.

Eine gut erhaltene Stadt

Ærøskøbing ist Dänemarks wohl am besten erhaltene Stadt mit Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert und einer mehr als 750-jährigen Geschichte. Dank rigorosen Denkmalschutzes bei vielen Häusern der Stadt und einem ehrgeizigen Erhaltungsplan sieht Ærøskøbing heute mit seinen Pflastersteinen, Kletterrosen und kleinen, gut gepflegten Häusern wie die pure Idylle aus. In Reisehandbüchern aus dem In- und Ausland wird sie deshalb auch als Märchenstadt bezeichnet.

Bei einem Spaziergang durch die Straßen der Stadt kann man die Farben und Details der Häuser entdecken – dazu gehört auch eine Tür, die zuletzt im 18. Jh. mit einer Mischung aus Rinderblut und Öl gestrichen wurde! In der Ærøskøbing Turistinformation am Hafen erhält man ein Faltblatt mit einem kleinen Stadtrundgang durch Ærøskøbing, bei dem man viele der markanten Gebäude kennenlernen kann.

Eine Stadt voller Leben

In den letzten Jahren hat Ærøskøbing ein Aufblühen und eine wahre Welle des Unternehmertums erlebt. So ist der Marktplatz (»Torvet«), an dem noch vor zehn Jahren ein Parkplatz und ein schlecht laufender Einzelhändler lag, heute ein lebendiges Zentrum der Stadt, mit Cafés mit Bewirtung im Freien und Brautpaaren, die zum Fotografieren vor der alten Linde posieren.

Im Sommer kann man den Nachtwächter auf seinem Rundgang begleiten und den Flügelschlag der Geschichte spüren. Auf dieser Stadtführung durch die Gassen mit den alten Häusern erhält man einen Eindruck vom Leben in alter Zeit, während die Dämmerung für die richtige Stimmung in der Märchenstadt sorgt. Jedes Jahr finden in den Straßen und Gassen der Stadt der Weihnachtsmarkt und das »Ærø Jazz Festival« statt.

In und um Ærøskøbing

Im Herzen der Stadt findet man eine Bibliothek, eine Buchhandlung und Geschäfte, in denen man lokale Spezialitäten und andere guten Dinge für sich oder für zu Hause kaufen kann. Wer durch den Jachthafen spaziert, kommt zum Vesterstrand mit seinen farbenfrohen, inseltypischen Strandhäusern und dem schönsten Sandstrand mit niedrigem Wasser. Die Stadt hat auch ein Hostel, Pensionen und Hotels sowie gemütliche Cafés und Restaurants in authentischem Ambiente zu bieten.

Am Stadtrand von Ærøskøbing, bei Bøssehage, gibt es den beschaulichsten kleinen Bootssteg und Strand, der »Skidten« genannt wird (»skidt« bedeutet »Dreck«). Der Name rührt daher, dass hier vor ganz vielen Jahren der Müllplatz der Stadt lag. Die üppige Pflanzenwelt des schönen Ortes ist sicherlich auf den Dünger aus den vielen Toiletteneimern zurückzuführen, die hier geleert wurden. Setzen Sie sich ganz weit draußen am Wasser auf die Bank und genießen Sie die Aussicht auf Lilleø und Ommelshoved.

Eine preisgekrönte Stadt

Im Jahre 2002 wurde Ærøskøbing mit dem Preis der EU für das Kulturerbe (Europa Nostra) ausgezeichnet. Im Jahre 2013 gab es einen weiteren Preis, nämlich das »Braune Johanneskreuz«, gestiftet von zwei staatlichen Stellen und einer privaten Organisation. Er wird für Sehenswürdigkeiten von nationaler Bedeutung verliehen, von denen sich zwei auf Ærø befinden: das Städtchen Ærøskøbing und die Steilküste Voderup Klint.

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